Rügen-Krimi »Wer ohne Schuld ist«

Werbebanner-Facebook-SchuldEndlich ist es soweit: Am 5. Februar 2018 ist bei Midnight by Ullstein mein neuer Rügen-Krimi »Wer ohne Schuld ist« als E-Book (3,99 Euro) erschienen, auch die Print-Version (12 Euro) liegt jetzt vor.

Neugierig auf den Inhalt?

Hoteldirektorin Anna Schwanitz will das Grandhotel »Bellevue« auf Rügen bis zum Ende der Saison aus den roten Zahlen bringen. Doch dann ertrinkt einer der alteingesessenen Hoteliers beim traditionellen Anbaden in der eiskalten Ostsee. Kurz darauf stürzt unter mysteriösen Umständen die Journalistin Mia Rösler von der Dachterrasse des Hotels. Wurde sie gestoßen, weil sie zu tief in der totgeschwiegenen Geschichte gegraben hat? Die Berichterstattung ist für das Hotel verheerend. Anna sieht nur noch eine Chance, die Insolvenz zu verhindern: Sie muss schneller sein als die Kripo und den Fall selbst aufklären. Bei ihren Recherchen stößt sie auf die Ergebnisse von Mia Rösler. Haben die tragischen Ereignisse der »Aktion Rose« im Februar 1953 etwas mit den Todesfällen zu tun?

Anna Schwanitz’ zweiter Fall handelt von Unrecht, Verrat und Schuld. Und von einer Vergangenheit, die einfach nicht vergehen will.

Eine kostenlose Leseprobe und viele weitere Informationen gibt es hier oder auf der Seite von Midnight.

Außerdem gibt es eine Leserunde bei Lovelybooks, für die 10 Exemplare des E-Books (ePub oder mobi) verlost werden. Hier erfahren Sie mehr und können sich bewerben.

Ich freue mich darauf, bald von Ihnen und euch zu erfahren, wie das Buch gefällt.

Viel Spaß bei der Lektüre!

Titelsuche für Rügenkrimi

Die Suche nach einem passenden Titel für meine Romane ist für mich immer ein Riesenproblem. Nach ewig langem Hin- und Herwälzen und Clustern hatte ich selbst zwei Ideen, eine ist jetzt noch dazugekommen. Welcher Titel klingt am besten und macht neugierig?

Titelsuche

A. Bitterer Februar

B. Wer ohne Schuld ist

C. Rosen im Winter

Rügenkrimi »Wer ohne Schuld ist« (»Bitterer Februar«) – The Next Big Thing

Wie heißt es doch immer so schön: »Was lange währt, wird endlich gut«. Wenn es nach dieser Redensart geht, müsste mein neuer Rügenkrimi ein Megabestseller werden. Die ersten Ideen dazu habe ich vor unglaublichen elf Jahren – im Mai 2007 – skizziert. Doch viele andere Projekte kamen dazwischen, bis ich das Manuskript im letzten Jahr endlich abschließen konnte. Irgendwann zwischendurch erhielt ich die zehn Fragen der Aktion »The Next Big Thing Blog Hop«. Die (jetzt aktualisierten) Antworten verraten etwas darüber, worum es in Anna Schwanitz’ zweitem Fall geht. Weiterlesen

Leseprobe: Tod an der Teufelsschlucht (7)

8-BernsteinKatja fühlte sich auf wunderbare Weise getröstet. Ihre Schmuckboutique war gerettet. Man soll attraktive blonde Frauen eben nicht unterschätzen, dachte sie, startete den Motor und fuhr zurück auf die Autobahn.

Tod an der Teufelsschlucht, E-Book, 99 Cent. Jetzt herunterladen.

Und wenn Sie Lust auf einen weiteren (190 Seiten langen) Rügenkrimi bekommen haben: „Linstows Geheimnis“ gibt es als Buch (11,90 Euro) und als E-Book (3,99 Euro)

 

Leseprobe: Tod an der Teufelsschlucht (6)

7-StrandkorbGegen sieben Uhr am Abend wartete Katja hinter einem Strandkorb. Es vergingen nur ein paar Minuten, bis sie ihn kommen sah. Der traute sich was! Er rechnete offenbar nicht damit, erkannt zu werden. Die Baseballkappe hatte er tief in die Stirn gezogen, doch seine federnden, weit ausgreifenden Schritte waren unverwechselbar.

Tod an der Teufelsschlucht, E-Book, 99 Cent. Jetzt herunterladen.

Und wenn Sie Lust auf einen weiteren (190 Seiten langen) Rügenkrimi bekommen haben: „Linstows Geheimnis“ gibt es als Buch (11,90 Euro) und als E-Book (3,99 Euro)

 

 

Leseprobe: Tod an der Teufelsschlucht (5)

6-ParkplatzKatja stellte ihr Auto auf dem Parkplatz an der Jasmunder Straße ab. Aus dem Koffer holte sie ihre Joggingsachen, im Kulturbeutel fand sie glücklicherweise noch ein paar von ihren Schlaftabletten für Notfälle. In einem Spirituosengeschäft auf der Hauptstraße kaufte sie einen overproofed Rum aus Surinam mit über achtzig Prozent Alkoholgehalt, im Drogeriemarkt Einweghandschuhe und im Supermarkt Orangensaft, Zitronensirup, Aperol sowie eine Piccoloflasche Prosecco. In der Ferienwohnung stellte sie alles bereit.

 

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Leseprobe: Tod an der Teufelsschlucht (4)

Sie blickte sich um, als sähe sie diesen Ort zum ersten Mal. Dabei war alles wie an jedem Tag während der Hauptsaison, wenn es nicht regnete. Die Spatzen nahmen ein Sandbad neben den Hecken. Bei Gosch rückte ein Angestellter Hocker zurecht und verteilte Aschenbecher auf Tischen. In den Jagdschloss-Express kletterten beigefarben gekleidete Senioren, auf den Bänken saßen Urlauber im Halbrund und schleckten Eis. Die Uhr in der Mitte des Brunnens zeigte halb elf. Doch dann verschwamm das Zifferblatt, die Konturen der Menschen lösten sich auf, Katja nahm die Umgebung wie durch einen Schleier wahr. Mit Verwunderung bemerkte sie, dass sie weinte.

Sie ließ sich auf eine Bank neben dem Musikpavillon fallen, direkt an der Mauerbrüstung zum Strand. Von hier aus konnte sie weit auf das Meer blicken und niemand sah ihre Tränen.

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Leseprobe: Tod an der Teufelsschlucht (3)

3-KuseDie Terrasse der Fischräucherei Kuse lag im Sonnenschein. Erste Gäste trugen Teller mit Lachs- und Matjesbrötchen aus dem Geschäft nach draußen. Kaffeeduft vermischte sich mit Raucharomen. Katja hockte auf einer Bank und umklammerte mit beiden Händen den Henkelbecher vor sich auf dem Tisch.

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Leseprobe: Tod an der Teufelsschlucht (2)

In Höhe der Granitz begann der Kiesstrand, doch Katja kam es vor, als ob ihre Füße über die Steine hinwegschwebten. Ihr dicker Zopf wippte im Rhythmus der Schritte, die Haarspitzen stippten im Takt auf eine Stelle zwischen den Schulterblättern.

Der Weg beschrieb einen Bogen, die Steilküste senkte sich ein herab, Buchen wuchsen bis an den Strand heran. Vor der Teufelsschlucht, wo sie immer wendete, bewachten zwei Polizisten rot-weißes Flatterband, das träge im Wind flappte.

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Leseprobe: Tod an der Teufelsschlucht (1)

1-AussichtDer Tag versprach traumhaft zu werden. Katja lief auf dem Streifen zwischen Meer und Strand der Sonne entgegen und summte vor sich hin. War es überhaupt erlaubt, so glücklich zu sein? Manchmal konnte sie es kaum fassen. Mit Anfang vierzig einen Mann kennenzulernen, der aufmerksam und charmant war, blendend aussah und keine Kinder oder Exfrauen zu versorgen hatte – das glich einem Sechser im Lotto. Ihr war es wirklich und wahrhaftig passiert!

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