„Wer ohne Schuld ist“ – Leseprobe

Kurz vor dem Showdown. Hoteldirektorin Anna Schwanitz, die unbedingt den Tod einer Journalistin aufklären will, hat einen Verdacht. Sie muss unbedingt mit Lieselotte Siebert sprechen. Kann die zur Aufklärung des Falls beitragen?

Aus der Krimiwerkstatt: Anbaden in Binz – erfunden und wahr

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An einem 1. Mai am Strand von Binz entstand die Idee für den Rügen-Krimi Wer ohne Schuld ist. Eine Szene hatte ich damals von meinem Strandkorb aus direkt vor Augen. Das »Anbaden der Binzer & Gäste«, wie es offiziell heißt, zur Eröffnung der Badesaison. Bei rund sieben Grad Wassertemperatur dürfte es noch ein wenig dauern, bis eine nennenswerte Zahl von Urlaubern sich länger im Wasser tummelt. Das Anbaden ist jedoch ein großer Spaß für die Beteiligten wie die Zuschauer. Hier meine Impressionen vom 1. Mai 2018. Weiterlesen

Rügen-Krimi »Wer ohne Schuld ist«

Werbebanner-Facebook-SchuldEndlich ist es soweit: Am 5. Februar 2018 ist bei Midnight by Ullstein mein neuer Rügen-Krimi »Wer ohne Schuld ist« als E-Book (3,99 Euro) erschienen, auch die Print-Version (12 Euro) liegt jetzt vor.

Neugierig auf den Inhalt?

Hoteldirektorin Anna Schwanitz will das Grandhotel »Bellevue« auf Rügen bis zum Ende der Saison aus den roten Zahlen bringen. Doch dann ertrinkt einer der alteingesessenen Hoteliers beim traditionellen Anbaden in der eiskalten Ostsee. Kurz darauf stürzt unter mysteriösen Umständen die Journalistin Mia Rösler von der Dachterrasse des Hotels. Wurde sie gestoßen, weil sie zu tief in der totgeschwiegenen Geschichte gegraben hat? Die Berichterstattung ist für das Hotel verheerend. Anna sieht nur noch eine Chance, die Insolvenz zu verhindern: Sie muss schneller sein als die Kripo und den Fall selbst aufklären. Bei ihren Recherchen stößt sie auf die Ergebnisse von Mia Rösler. Haben die tragischen Ereignisse der »Aktion Rose« im Februar 1953 etwas mit den Todesfällen zu tun?

Anna Schwanitz’ zweiter Fall handelt von Unrecht, Verrat und Schuld. Und von einer Vergangenheit, die einfach nicht vergehen will.

Eine kostenlose Leseprobe und viele weitere Informationen gibt es hier oder auf der Seite von Midnight.

Außerdem gibt es eine Leserunde bei Lovelybooks, für die 10 Exemplare des E-Books (ePub oder mobi) verlost werden. Hier erfahren Sie mehr und können sich bewerben.

Ich freue mich darauf, bald von Ihnen und euch zu erfahren, wie das Buch gefällt.

Viel Spaß bei der Lektüre!

Rügenkrimi »Wer ohne Schuld ist« (»Bitterer Februar«) – The Next Big Thing

Wie heißt es doch immer so schön: »Was lange währt, wird endlich gut«. Wenn es nach dieser Redensart geht, müsste mein neuer Rügenkrimi ein Megabestseller werden. Die ersten Ideen dazu habe ich vor unglaublichen elf Jahren – im Mai 2007 – skizziert. Doch viele andere Projekte kamen dazwischen, bis ich das Manuskript im letzten Jahr endlich abschließen konnte. Irgendwann zwischendurch erhielt ich die zehn Fragen der Aktion »The Next Big Thing Blog Hop«. Die (jetzt aktualisierten) Antworten verraten etwas darüber, worum es in Anna Schwanitz’ zweitem Fall geht. Weiterlesen

Urlaubslektüre gesucht? Gewinnen Sie „Linstows Geheimnis“

Goehren-Klippen-kleinDas Wetter hatte schon wieder gewechselt. Der Wind trieb Regen vor sich her, der den Schnee zum Schmelzen brachte. Das Meer rauschte schäumend über die Steine. Doch in Annas Kopf schien die Sonne. Glenn Millers Swing kribbelte noch in den Beinen und machte das Laufen leicht. Im Kopf fuhr ein einziger Gedanke Karussell: Er liebt mich, er liebt mich, er liebt mich.

Die Konturen des Lobber Hakens verschwammen hinter einem Regenschleier. Beim Näherkommen bemerkte Anna einen roten Fleck im Abbruch. Was mochte das sein? Auf jeden Fall etwas, das gestern noch nicht dort gelegen hatte. Oder vom Schnee verdeckt worden war. Genau dort war die Erdpyramide zusammengestürzt.

Anna behielt das Rot im Blick. Irgendwann begann eine Alarmglocke tonlos zu schrillen, ließ den Swing verstummen, stoppte den kreiselnden Gedanken und signalisierte stattdessen – ja, was eigentlich? Unruhe? Angst? Plastikschrott könnte es sein … eine leere Coladose … Warum kam sie nur so langsam voran? Grober Kies bremste ihren Lauf. Rot … Himbeerrot … – nah, noch näher – jetzt hatte sie die Stelle erreicht.

Zwischen Lehmbrocken und Schneeresten schimmerte ein Stück schmutziger, himbeerroter Stoff. Anna versuchte ihn hervorzuziehen, vergeblich. Der Lehm klebte zäh am Gewebe und an den Händen.

Abrupt drehte sie sich um und lief, nein, rannte zurück. Da war kein Wissen, nichts. Nur ein Gefühl trieb sie vorwärts.

Hat Sie dieser kleine Ausschnitt neugierig gemacht? Möchten Sie den Rügenkrimi „Linstows Geheimnis“ ganz lesen? Sie können ihn überall im Buchhandel kaufen oder ihn gewinnen. Weil das Buch eine ideale Urlaubs- und Strandkorblektüre ist, verlose ich zum Sommerbeginn zwei Exemplare. Wenn Sie teilnehmen möchten, schreiben Sie bis einschließlich nächsten Samstag, 21. Juni, einen Kommentar zu diesem Beitrag. Vielleicht mögen Sie verraten, wo Sie am liebsten lesen und wo Sie „Linstows Geheimnis“ lesen würden? Unter allen Kommentaren werden die beiden Gewinner nach dem Zufallsprinzip ermittelt. Ich freue mich über Ihre Nachrichten.

Das Abenteuer einer Veröffentlichung

ABB-cover-LinstowIch habe mich sehr gefreut, als ich neulich durch Zufall entdeckte, dass der Baedecker-Reiseführer Rügen, Hiddensee in der neusten Auflage (9te, 2014) Linstows Geheimnis empfiehlt, als:

„Regionalkrimi um die Hauptfigur Anna Schwanitz samt Mord, Liebesgeschichte, Sterne-Menüs und falschen Fährten.“ (S. 331)

Aber leider stimmen die Verlagsangaben nicht mehr, denn der Krimi hat eine etwas abenteuerliche Veröffentlichungsgeschichte hinter sich:

Das Manuskript reiste zunächst durch die Lektorate der Republik, ein renommierter Verlag überlegte zwei Jahre, ob er es drucken wollte oder nicht. Dann meldete sich der traditionsreiche Greifenverlag, 1919 zuerst gegründet und nach einigen Profiländerungen zu DDR-Zeiten mit der Buchreihe der Greifenkrimis Kultstatus erlangend. 1993 war der Verlag abgewickelt worden, 2009 kam es zur Wiedergründung. Auch die Greifenkrimis sollten an den alten Erfolg anknüpfen, und zwar mit Linstows Geheimnis zum Auftakt. Es wurde – ein Flop. Ein Hauptgrund dafür war sicher der Verkaufspreis von 16,90 Euro, für ein Taschenbuch von 200 Seiten unangemessen hoch. Es folgten noch einige Bände der Reihe, dann wurde es immer stiller um den Verlag, 2011 musste er Insolvenz anmelden.

Ich forderte meine Verwertungsrechte zurück. Und beschloss, mein erstes E-Book herauszubringen. Das ging schnell und problemlos, und so fand Linstows Geheimnis seit Sommer 2012 einige Tausend Leser. Die Bewertungen (bei Amazon) sind mehrheitlich sehr positiv.  Seit Ende Mai gibt es Linstows Geheimnis nun endlich auch wieder gedruckt. Das Taschenbuch kostet jetzt übrigens nur noch 11,90 Euro, das E-Book 4,99 Euro.

Die Entstehungsgeschichte von Linstows Geheimnis begann noch ein paar Jahre vorher. Doch davon erzähle ich ein anderes Mal.